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Unified #5 - Monetarisierung von Content

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Die Monetarisierung von Content bewegt seit jeher die Medienbranche.

Aber bewährte Businessmodelle sind mit der Digitalisierung von Inhalten unter Druck geraten: Vertriebserlöse gehen ebenso kontinuierlich zurück wie Anzeigenumsätze. Display Advertising, Paywalls und mobile Applikationen stehen beispielhaft für Ansätze, die Erstellung, Verbreitung und Monetarisierung von Content neu zu denken.  Ob es die richtigen Ansätze sind, ist auch angesichts der Dynamik der technologischen Entwicklung nicht entschieden.

In dieser Ausgabe von Unified beschäftigen wir uns mit neuen Monetarisierungs- und Vermarktungsmodellen. Wir haben dafür Vertreter der Content-Industrie gefragt, welche Antworten sie auf die Herausforderungen an ihre Branchen haben und wie erfolgreich sie damit sind oder bereits waren.

Bei der Entwicklung von Strategien können die Branchen voneinander lernen und gemeinsam den Prozess der Transformation so gestalten, dass sich alte und neue Qualitäten in einem digitalen Umfeld zu noch besseren Inhalten und noch profitableren Wertschöpfungskonstellationen verbinden. Mit dieser Unified wollen wir einen kleinen Beitrag hierzu leisten.

Unified versteht sich auch als Debattenmagazin. Diskutieren Sie mit uns bei Twitter unter dem Hashtag #Unified5.

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Überraschend, aber unzweideutig hat der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger (BDZV) im Februar dieses Jahres festgestellt, dass "die deutsche Zeitungsbranche in allen Bereichen auf Innovationskurs" ist.
Drei Trends der Branche wurden dabei identifiziert, schreibt der BDZV:
1. Print stabilisiert sich langsam, das Digitalgeschäft ist ein starker Wachstumstreiber.
2. Diversifikation: Verlage stellen sich breiter auf und entwickeln neue Geschäftsmodelle.
3. Die Digitalisierung wird in drei Dimensionen vorangetrieben: digitale Abomodelle, neue Digitalprodukte und Innovationen in Print.

Erfreulich sei – so BDZV-Präsident Helmut Heinen – der Optimismus in der Branche mit Blick auf das klassische Geschäft. Sowohl bei den Zeitungsauflagen als auch im Werbemarkt rechne die Branche mit einer Stabilisierung.

Andererseits fallen die fünf größten deutschen Medienunternehmen im internationalen Vergleich immer weiter zurück. Dies geht aus der jährlichen Rangfolge der 100 größten Medienkonzerne hervor. Das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) erstellt das Ranking anhand der von den Unternehmen angegebenen Umsatzzahlen für das Vorjahr.

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Also was jetzt: Grund zum Optimismus oder Anlass zur Klage?
Wir haben Peter Skulimma, einen der Co-Autoren der Studie, gefragt, ob der Optimismus der Zeitungsverleger berechtigt ist. 

Skulimma  ist Associate Partner in der Schickler Beratungsgruppe und dort für den Ausbau und die Internationalisierung der Geschäftsfelder Medien und
E-Business verantwortlich. Vorher war er unter anderem CEO der Deutschen Zeitungsholding, zu der der Berliner Verlag und die Hamburger Morgenpost gehörten.

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Bezahlschranken sind ein Weg, um Leser bisher kostenloser Artikel an das Bezahlen im Internet heranzuführen oder zu gewöhnen.
Eine andere Methode, um Inhalte zu monetarisieren, sind so genannte Micropayment-Dienste, die unkompliziertes Bezahlen einzelner Artikel ermöglichen. Innovative Ideen gibt es, wie von Peter Skulimma vermutet, bei interessanten Startups.

LaterPay   
LaterPayerlaubt das Konsumieren kostenpflichtiger, journalistischer Inhalte ohne umständliche Vorabregistrierungen mit nur zwei Klicks. Der Service bietet die Option, Inhalte als „Free-to-Read“ anzubieten. So können Artikel kostenlos gelesen, weiterführende Informationen oder Bildmaterial dagegen kostenpflichtig angeboten werden.

Der journalistbietet seit kurzer Zeit Fachbeiträge und „lange Hintergrundstücke“ mit Laterpay. Das Fachmagazin setzt dabei auf ein variables Preismodell für einzelne Artikel sowie auf einen Monatspass zum Preis von derzeit 4,90 Euro.

Blendle.com
Ein ähnliches Bezahlsystem verfolgt das niederländische Startup blendle.com. Blendle ist eine Art digitaler Zeitungskiosk, in dem Leser ebenfalls einzelne Artikel lesen und bezahlen können. Wie in einem echten Kiosk können einzelne Titel kostenlos durchstöbert und angelesen werden. Durch die Anbindung an soziale Netzwerke und die so genannten Blendle-Alerts können sich die Leser einzelne Artikel, etwa zu bestimmten Themen, empfehlen lassen.  
Der Start von Blendle in Deutschland steht unmittelbar bevor.

pocketstory
Ähnliches Modell, aber in Deutschland bereits am Start ist das junge Hamburger Unternehmen pocketstory.

Die Lesestücke sollen überwiegend zum Preis von 0,39 Euro bis 1,99 Euro angeboten werden, sagt der Gründer und Geschäftsführer des Portals, Thorsten Höge, gegenüber
SPIEGEL Online. 

Verfügbar sind auf dem Anfang Juni als Betaversion gestarteten Portal aktuell Texte aus der "Zeit"- und der SPIEGEL-Verlagsgruppe, sowie Zeitschriften wie "Emotion", "Galore" und "Mare". Auch der Buchverlag Campus und die "Berliner Zeitung" kooperieren mit dem Hamburger Startup.

Im Blog von nextMedia.Hamburgstellen wir pocketstory ausführlich vor.




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In den sozialen Netzwerken funktionieren nicht nur Katzenbilder, sondern längst auch journalistische Inhalte.

Publisher haben erkannt, dass sie relevante Themen dort präsentieren müssen, wo die Leser sind: auf Plattformen wie Facebook, Twitter und Co.

Wie wichtig das Social Web ist, um Traffic dort oder für die eigenen News-Seiten zu generieren, zeigt die Webseite 10000flies.de. Die Seite misst, welche Zahl an Interaktionen ein Posting erzielt.

Zu sehen ist Erstaunliches: Innerhalb von zwei Jahren sprangen die „Flies“ etwa von bild.de von 0,63 (Januar 2013) auf 3,56 Millionen (Januar 2015).

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei SPIEGEL Online: Die Zahl der Interaktionen stieg von 0,97 (Januar 2013) auf 1,92 Millionen. (Januar 2015).

Dass dieser Trend auch in Zukunft anhält, ist auch der Job von Torsten Beeck, Leiter Social Media von SPIEGEL und SPIEGEL Online. Wir haben ihn für Unified zum Gespräch getroffen.

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Unternehmen gehen im Internet einen anderen Weg als traditionelle Verlage. Sie produzieren und vermarkten Content auf firmeneigenen Blogs und Portalen oder in den sozialen Netzwerken. Dabei helfen ihnen klassische Marketing- oder PR-Agenturen, die sich mit Markenführung und Storytelling bestens auskennen. Die Kennzahlen von Content Marketing unterscheiden sich ebenfalls vom traditionellen Verlagsgeschäft. Hier geht es um Reichweite, Markenbekanntschaft und Reputation.

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 Matthias Schrader ist CEO von SinnerSchrader, der drittgrößten Digitalagentur Deutschlands mit Sitz in Hamburg. In der Agentur entsteht unter anderem das Online-Magazin
Curved – eine Auftragsarbeit des Mobilfunkanbieters
E-Plus.

„Während alle von Content Marketing sprechen, haben wir – bei aller Bescheidenheit – den wohl erfolgreichsten Case des Jahres auf die Beine gestellt", sagte Agenturchef Schrader kürzlich im w&v-Interview.

Auch mit Unified hat Matthias Schrader über Content Marketing und Curved gesprochen.

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Der Paradigmenwechsel, den Agenturen wie SinnerSchrader vormachen, liegt darin, Content "as a Service" zu verstehen; Agendasetting spielt dabei eine Rolle, aber eine geringere als im Journalismus.

Beim Content Marketing aus Agentursicht geht es eher darum, punktgenau das zu bedienen, was Kunden wollen.

Das unterscheidet traditionelle Verlage von Marketingagenturen, begründet aber zugleich, warum beide im Markt der Inhalte ihre Existenzberechtigung haben.

Contentfleet aus Hamburg ist eine weitere Digitalagentur, die Inhalte im Kundenauftrag erstellt. Gründer und Geschäftsführer Mattias Protzmann berichtet im Interview mit Unified, wie sein Unternehmen Trends erkennt, Content erstellt und anschließend punktgenau vermarktet.

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Was ist aus Ihrer und der Sicht Ihrer Kunden guter Content?

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Hamburg ist einer der wichtigsten Standorte für die Games-Industrie in Deutschland. Mehr als 4.350 Jobs hängen an den Programmierstudios, allein die fünf größten Player stellen rund 2.350 Jobs.

Doch die Branche wächst nicht nur, sie verändert sich auch: Der Siegeszug von mobilen Smartphones und Tablets fordert von den Gamern völlig neue Spielideen.

Carsten Fichtelmann, Gründer von Daedalic Entertainment, arbeitet derzeit an einem ganz neuen Geschäftsmodell, der Gamifizierung des Buchklassikers „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett. Sein Unternehmen nutzt dabei die Lizenz seines Mehrheitsgesellschafters Bastei Lübbe und schafft eine interessante Form der Crossmedia-Vermarktung.

Wir haben mit Carsten Fichtelmann über Monetarisierungsstrategien in der Gamesbranche gesprochen.

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Philipp Westermeyer ist erfolgreicher Seriengründer von Startups im Technologie- und Marketingbereich.
Sein jüngstes Kind sind die Online Marketing Rockstars, die Westermeyer nüchtern als "Fachverlag mit Events und Jobbörse" bezeichnet. Davor gründete er Metrigo mit der Vision, "User-Bedürfnisse und Markenbotschaften besser zu verknüpfen und Display Kampagnen damit relevanter zu machen". Metrigo hat Westermeyer inzwischen an Zalando verkauft.


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"Da muss noch mehr kommen", sagt Philipp Westermeyer über Vermarktungsmodelle von Content. Social ist eine, aber sicher nicht die Lösung und Antwort auf alle offenen Fragen.

Die Debatte, das merkt man all unseren Gesprächspartnern an, ist nicht beendet. Sie ist allenfalls eröffnet.

Wir laden Sie ein, mit uns darüber zu diskutieren. Wie sehen Sie das Thema "Monetarisierung von Content"?
Schreiben Sie uns auf Twitter unter dem Hashtag #Unified5.

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Das Digitalmagazin Unified wird im Auftrag der Initiative nextMedia.Hamburg veröffentlicht. nextMedia.Hamburg ist eine Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, getragen von der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg, der HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH und dem Verein Hamburg@work (e.V.).
 
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Kapitel 1 Monetarisierung von Content

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Kapitel 2 Peter Skulimma, Schickler

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Kapitel 3 Torsten Beeck

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Kapitel 4 Matthias Schrader und Curved

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Kapitel 5 Mattias Protzmann und Contentfleet

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Kapitel 6 Carsten Fichtelmann und Daedalic

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Kapitel 7 Philipp Westermeyer, Online Marketing Rockstars

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Kapitel 8

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