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Unified#2: Digital Culture

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Von der Idee zur Innovation ist es ein langer Weg. Um Gründern und Unternehmen in einer zunehmend digitalen Welt diesen Weg zu ebnen, bedarf es einer digitalen Kultur.

Wir gehen der Frage nach, wie eine digitale Kultur aussehen muss, die neue Medien und Geschäftsmodelle hervorbringt. Wir schauen, wie es in Hamburg damit bestellt ist, und stellen Ihnen Beispiele vor, die die digitale Kultur hervorgebracht hat.

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Um digitale Kultur ging es auch auf dem Reeperbahn Festival. nextMedia.Hamburg hat zusammen mit der Hamburg Media School (HMS)aus den 170 Panels sowie Talks, Workshops und Networking-Veranstaltungen der Konferenz zum Festival die wichtigsten Sprecher vor die Kamera gebeten, um mit ihnen Aspekte einer Digitalkultur zu besprechen.

Darunter ist zum Beispiel Gesche Joost, die im März 2014 zur Internetbotschafterin für Deutschland berufen wurde und auf dem Reeperbahn Festival über Maker Culture gesprochen hat.

Auf dem Festival trafen sich Ende September gut 30.000 Besucher, darunter 3.400 internationale Fach-­ und Medienvertreter, zu Clubkonzerten und Kulturveranstaltungen.
  

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Lange Zeit war der Begriff des Do-it-yourself vor allem mit Hämmern und Sägen verbunden. Im Zeitalter der Digitalkultur wird dieser Begriff jedoch neu besetzt. "Maker Culture" bezeichnet die moderne Form von Do-it-yourself: mit digitalen Technologien alltägliche Probleme lösen.

Der Werkzeugkasten der Maker besteht häufig aus einem 3D-Drucker sowie aus Sensoren und technischem Equipment, das leicht und günstig zu beschaffen ist. Wie sinnvoll Maker Culture sein kann, zeigt ein Beispiel, das wir Ihnen deswegen erzählen, weil unsere Interview-Partnerin Gesche Joost dabei eine wichtige Rolle spielt. 

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Gesche Joost hat sich auf dem Reeperbahn Festival für Maker Culture stark gemacht – auch, weil sie sich für Inklusion ausspricht, der Teilhabe von Menschen mit Handicap am Alltagsleben und am technischen Fortschritt.

Neben ihrer Professur an der Universität der Künste in Berlin leitet sie seit 2005 das Design Research Lab, an dem die "Lorm Hand" entstanden ist, die taubblinde Menschen mit den Sozialen Netzwerken verbindet.

Für Gesche Joost ist Inklusion ein unverzichtbarer Teil einer digitalen Kultur.

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Die Lorm Hand ist ein Beispiel für Maker Culture, bei der es in erster Linie darum geht, zu zeigen, was moderne Technik kann. Der Handschuh ist eine Installation, die es taubblinden Menschen möglich macht, sich mit Twitter und anderen Sozialen Netzwerken zu verbinden.

Wir stellen Ihnen die Lorm Hand im Video vor, bevor wir mit Gesche Joost über die digitale Gesellschaft schnacken.




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Gesche Joost spricht sich für eine inklusive, digitale Kultur aus – so, wie es das Research Lab mit der "Lorm Hand" vormacht.

Aber was gehört eigentlich alles zu einer digitalen Kultur? Wir haben bei Jeff Gothelf und Claire England nachgefragt. 

Jeff hat viele Jahre als Designer im Bereich User Experience (UX) gearbeitet und lehrt heute agile Managementmethoden in New York und der ganzen Welt. 

Claire ist als „Entrepreneur Advocate“ in Austin/Texas aktiv dabei, eine Kultur zu fördern, die Startups die Ansiedlung in der Universitätsstadt erleichtert. 

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Deutschland ist kein "Silicon something", vor dem Claire England warnt, sondern ein traditioneller wie innovativer Medien- und Technologiestandort.

Wir haben auf dem Reeperbahn Festival mit Crowdspondent, David Schraven von der neuen Rechercheplattform correct!v und mit Hans Evert, verantwortlicher Redakteur des Digitalmagazins Epos, über ihre Ideen und Geschäftsmodelle gesprochen. 



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crowdspondent sind Lisa Altmeier  (@weltanschauer) und Steffi Fetz (@steffifetz). 
Sie möchten, kaum, dass sie da sind, wieder weggeschickt werden: Ihre Recherchereisen durch die halbe Welt finanzieren Sie via Crowdfunding. Im Interview haben uns die beiden erzählt, wie das funktioniert.

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Epos ist ein weiteres Beispiel für innovativen, digitalen Journalismus in Deutschland. Der Verlag Axel Springer SE nennt Epos "das erste Wissens- und Geschichtsmagazin für die digitale Zeit. Gemacht für das iPad, erzählt Epos große Geschichten optisch packend, mit Videos, Animationen, Fotos und Text." 

Wir haben auf dem Reeperbahn Festival mit dem verantwortlichen Redakteur des Magazins, Hans Evert, über Epos und sein  Geschäftsmodell gesprochen.

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Mit Correct!v betritt eine echte Innovation die Medienszene in Deutschland. "Wir sind", heißt es zu Correct!v, "das erste gemeinnützige Recherchebüro im deutschsprachigen Raum. Wir wollen jedem Bürger Zugang zu Informationen geben."
correct!v finanziert seine Arbeit unter anderem durch 
Stiftungsgelder und Zuwendungen von Lesern und Nutzern. Darunter, und das ist das Ungewöhnliche, sind auch öffentliche Gelder. Es ist das erste Beispiel für öffentlich finanzierten und gemeinnützigen Journalismus in Deutschland.
David Schraven, Geschäftsführer von Correct!v, erzählt im Interview, warum es sein Startup gibt.

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Die Hansestadt ist und bleibt eine wichtige Metropole für zeitgemäßen, digitalen und investigativen Journalismus.

Oder?

Lassen wir jemanden zu Wort kommen, der das beurteilen kann: Egbert Rühl von der Hamburg Kreativgesellschaft. Rühl stellte auf dem Reeperbahn Festival einen Coaching-Pool für Entrepreneure vor, die ihre Startup-Phase bereits hinter sich gebracht haben und nun vor allem auf solide Finanzierung und unternehmerisches Know-how angewiesen sind. Zum Thema Innovation und zum Standort Hamburg sagte uns Egbert Rühl folgendes:


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Alex aus London ist nach Hamburg gekommen, um hier
Shharedaufzubauen, ein Co-Working Space in Altona.

Im Blog "Why Hamburg" erzählt er, was er an Hamburg als Gründerstadt schätzt: "Hamburg’s organic, authentic startup scene makes it a magnet for people who are looking to change things and make a difference, doing what they are passionate about." Gut, das mal von einem zu hören, der das (noch) von außen sieht. 
Hier finden Sie  den lesenswerten Beitrag.

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Als Beweis, dass das Festival nicht nur unterhält und redet, sondern auch fördert, taugt Startups@Reeperbahn allemal – ein Wettbewerb, der bei Hamburg Startups seine Wurzeln hat.

Junge Gründer aus ganz Europa hatten die Möglichkeit, auf dem Festival in kiezigem Ambiente vor Investoren, Medienvertretern und anderen Startup-Akteuren um ein SPIEGEL ONLINE-Medienbudget in Höhe von 100.000 Euro zu pitchen. 

Gewonnen hat das Hamburger Startup TripRebel, 
das Online-Reisebuchungen einfach und fair organisiert und für finanziellen Ausgleich bei Preissschwankungen nach Buchung sorgt.

Das ist doch mal eine gute Idee!




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Den Pitch im Club Hamburg haben rund 400 geladene Gäste verfolgt. Im Anschluss an den Club-Wettbewerb konnten sich die fünf vorausgewählten Startups (neben den TripRebels auch App Camps, PharmAssistant,  Rebelle und ChannelPilot) noch mit den Investoren in den eigens bereit gestellten Love Mobiles zu privaten Gesprächen auf der Reeperbahn treffen.

Nicht nur für die Gewinner von TripRebel war dieser Abend, der sich nahtlos in das umfangreiche Konferenzprogramm des Reeperbahn Festivals einbettete, also ein großer Erfolg.

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Auch in dieser Ausgabe bieten wir Ihnen einige Linktipps zum Weiterlesen.

„Hamburg ist die Stadt traditionsreicher Medienhäuser, die in der Krise stecken. Aber auch der Ort journalistischen Eigensinns und der Innovation“,  schreibt Daniel Haas in der ZEITüber den Medienstandort Hamburg. Es bleibt eine spannende Geschichte, wenn sie auch nicht ohne Blessuren bei ihren Protagonisten abgeht.

„Es gibt kein zurück, wir stecken mittendrin im digitalen Leben“, heißt es in dem Internetportal digitalKultur.TV.In der Webvideo-Sendung kommen Internetspezialisten, Computerexperten, Hacker, Netzaktivisten, Programmierer und Künstler zum Thema Digitalität zu Wort – nicht nur aus Hamburg.  

Auch in Hamburg gibt es eine Maker Culture, zum Beispiel am Webmontag Hamburg mit regelmäßigen Veranstaltungen rund um Codes und Technologie. Einfach mal nach aktuellen Veranstaltungen schauen!
 

„Zwei Drittel der Hamburger IT-Unternehmen sind mit dem Standort zufrieden“, heißt es in einer Analyse zum Blick der Hamburger  IT-Wirtschaft in die Zukunft, die die Handelskammer im Vorfeld des Nationalen IT-Gipfels am 21. Oktober vorgelegt hat. Was sich die Regionale Arbeitsgruppe Hamburg zum IT-Gipfel für ein neues Geschäftsmodell an der Schnittstelle von Content und Technology ausgedacht hat, sehen Sie in einem Video über den Showcase „Dein Tag in Hamburg“.
 

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Oder schreiben Sie uns direkt: info@nextmedia-hamburg.de

Wir freuen uns auf Sie!

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Das Digitalmagazin Unified wird im Auftrag der Initiative
nextMedia.Hamburgherausgegeben. nextMedia.Hamburg ist eine Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, getragen von der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg, der HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH und dem Verein Hamburg@work (e.V.).
 
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Redaktion und Interviews:
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Mine Goetze (HMS)
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Andreas Wrede (HMS)
Hamburg Media School (HMS)
(verlinkt sind die Twitter-Accounts)

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