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Unified #1

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Unsere Geschichte zu Innovationen begann wie eine normale Story: Wir verfolgen als nextMedia.Hamburg, was sich in den Medien allgemein und in Hamburg speziell tut. Als Initiative für den Medien- und Digitalstandort Hamburg sehen wir die Zukunft der Medienwirtschaft in der Entwicklung erfolgreicher digitaler Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Content und Technologie. Diese digitalen Transformationsprozesse fördern und begleiten wir aktiv. Irgendwann stießen wir, wie viele andere auch, auf das Wissenschaftsmagazin Substanz und die Geschichte dahinter. Wir fanden das spannend und haben die Gründer zum Gespräch getroffen. Danach waren wir bei einer anderen Protagonistin, Anita Zielina vom STERN, die Geschichten über Innovationen aus ihrem ganz persönlichen Blickwinkel erzählt. Und wir haben mit Gründern und Experten über die Zukunft der Medien gesprochen, darunter Meinolf Ellers von dpa-infocom und Carolin Neumann von Vocer aus Hamburg.

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Zunächst haben wir diese Geschichten so erzählt, wie unsere Leser und wir selbst es gewohnt waren: als Text in Magazinform. Schon beim Schreiben haben wir gemerkt, dass das nur eine schöne Story gibt. Unser Anspruch ist es aber, Form und Inhalt zu verbinden.

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Also haben wir uns entschieden,
die Sache neu zu erzählen.

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Vor einem guten Jahr war das, als das sofortige Aus für den New Scientist verkündet wurde. Das Bedauern in der Branche und bei den Kollegen war groß, denn der New Scientist hätte werden können, was es sonst nur noch selten gibt: ein neuer, ambitionierter Titel im Blätterwald. Aus England schickte der Chefredakteur des Mutterblatts tröstende Worte eines Großen, wie sich Denis Dilba erinnert: „Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.“ (Samuel Beckett).

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Dilba kannte noch einen, der von Verlagen fürs Erste genug hatte. Georg Dahm war getreu des Beckett’schen Sinnspruches innerhalb weniger Monate gleich zweimal gescheitert: zunächst als Redakteur bei der Financial Times Deutschland und, nach dem Aus der deutschen Ausgabe, als Ressortleiter beim New Scientist - gemeinsam mit Denis Dilba.
„Daraufhin haben wir beide ziemlich zeitgleich die Idee gehabt, wir müssen selbst was machen“, erinnert sich Dilba. Und das, was sie machen wollten, sollte digital sein. Das war, vor rund einem Jahr, die Geburtsstunde für das Wissenschaftsmagazin „Substanz“ und das Startup, dessen Namen sie sich damals – noch mit einer gehörigen Portion Wut und Sarkasmus im Bauch – bei Beckett geliehen haben: „Fail Better Media“. 

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Schon der Start der Unternehmung verlief glücklich: Innerhalb weniger Monate sammelten die Gründer via Crowdfunding mehr als 37.000 Euro und damit gut 7.000 Euro mehr als geplant ein und fanden damit ein Medienecho, das sie in Deutschland schon bekannt machte, bevor auch nur eine Zeile ihres Magazins erschienen ist. „Als Glück würde ich das aber nicht bezeichnen“, wehrt sich Denis Dilba. „Das war vielmehr harte Arbeit.“ Crowdfunding sei ein Fulltime-Job, bei dem man rund um die Uhr kommunizieren müsse. Und damit ist es auch nicht getan: Es mussten Businesspläne her, bei deren Entwicklung „wir virtuell ein paar Mal im Knast gelandet und bestimmt 25 Mal insolvent gegangen sind, bis wir kapiert haben, wie dieses Ding so tickt“. Unterstützung holten sich die Jungunternehmer bei Pockets, Gründungscoaches aus Altona und bei der Förderbank KfW als Experten zugelassen. Und bei Banken, bei denen sie mit den 37.000 Euro im Rücken besser um Kredite nachfragen konnten, als ohne das Geld aus der Crowd. 

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Finanzieren soll sich das Projekt eher klassisch, über Abos und Anzeigen. Und die Vorstellungen bezüglich der Anzeigen kommen auch ziemlich traditionell daher: Es soll weder blinken noch krachen auf den Werbeseiten, sondern aussehen wie in seriösen Printmagazinen. Und die von Webseiten bekannten, nein: gehassten Werbeformen wie Overlays und Popups, die man nur unter Mühen wegklicken kann, sollen gleich gar nicht vorkommen. Dennoch soll das Geschäft in zwei Jahren profitabel sein, mit einer „vierstelligen Anzahl an Abos“.

Die erste Ausgabe soll bald erscheinen. Wir werden das Projekt weiter verfolgen.

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Die Doppel-D aus Altona

Denis Dilba (links) und Georg Dahm, die Gründer von Substanz

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Zum Reichwerden ist Substanz nix, will Georg Dahm Anekdote sagen. Das Geschäft mit einer „vierstelligen Anzahl an Abos“ soll in zwei Jahren profitabel sein. Das klappt aber nur, weil es sich um eine kleine Firma mit wenig Overhead handelt. Außerdem „werden wir auch in zwei Jahren wohl nicht mit Geldkoffern durch Hamburg fahren“, sagt Denis Dilba. Das sei so bei Überzeugungstätern, die eine Perspektive verfolgen, die „wirklich Spaß“ macht. 

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Als Pionier des „New storytellings“ trieb Meinolf Ellers schon in den 1990er-Jahren den Ausbau voll integrierter dpa-Onlinedienste maßgeblich voran und koordinierte die Entwicklung von dpa-Online. Seit 2000 entwickelt Meinolf Ellers als Geschäftsführer der Multimedia-Tochter dpa-infocom zusammen mit seinem Team die digitalen Formate und Produkte, mit denen die zahlreichen Kunden der Agentur dpa-News auf allen erdenklichen Plattformen optimal ausspielen können – ob Web, Mobile, App oder TV. Neben seiner dpa-Tätigkeit engagiert sich Meinolf Ellers seit vielen Jahren in der Initiative nextMedia.Hamburg für den Medienstandort zwischen Alster und Elbe. Als Mitinitiator des scoopcamps ist er Hamburgs Mann für zukunftsweisendes Storytelling. Zuletzt suchte Ellers für die dpa-infocom einen Research Manager, der die Startup-Szene in der Medienwelt beobachten, nach neuen Technologien und Geschäftsmodellen fahnden und ein „Netzwerk für digitale Medien-Innovationen“ aufbauen soll. Wir sprachen mit Ellers über neue Ideen und Geschäftsmodelle in der Hamburger Startup-Szene.

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[Ein Satz, Meinolf Ellers!]

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[Fehlt es Hamburg an Ideen,
Herr Ellers?]

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[Es gibt Verlage und es gibt Startups. Fehlen für echte Medieninnovationen vielleicht nur die Brücken dazwischen?]

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[Wird die Medienstadt Hamburg einen Accelerator für Medienstartups bekommen?]

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Für Innovationen sorgt Anita Zielina genauso wie die Kollegen Dilba und Dahm von Substanz. Aber sie tut das innerhalb eines großen Verlagshauses. Die 34jährige Journalistin pusht neue journalistische Formen und Konzepte bei Gruner + Jahr - erst als Managing Director für die Digitalstrategie, dann als stellvertretende Chefredakteurin beim STERN. Davor war die Österreicherin unter anderem Fellow an der kalifornischen Stanford University und ein Jahr lang in Palo Alto, um dort über die Zukunft des Journalismus und über strategisches Innovationsmanagement zu forschen. Ihr früherer Chef, Dominik Wichmann, bezeichnete sie bei ihrer Berufung als „herausragende Onlinestrategin“ und freute sich auf „wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der digitalen Marke Stern."

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[Aber noch mal zurück zu Ihnen, Herr Ellers. Warum soll ausgerechnet dieses Hamburg für Medien-Startups taugen?!?]

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Wie Meinolf Ellers sagt, hat Hamburg viel mitzubringen. Gute Ideen gibt es aber auch andernorts. Wir stellen Ihnen daher Beispiele aus Berlin und dem Rest der Republik vor - gefilmt in der SPIEGEL-Kantine, deren historisches Vorbild wir im Bild zeigen.

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"Pionieren zuhören: Ich hab’s gewagt" - Unter dieser Überschrift haben auf dem Vocer Innovation Day im Juni in Hamburg drei Gründer von ihren Ideen für journalistische Startups berichtet. Vor der Unified-Kamera haben Sie diese Berichte noch einmal wiederholt. In der Reihenfolge ihres Auftretens:
Jannik Schäfer für BLOCK
Susann Hoffmann für EDITION F
Tabea Grzeszyk für HOSTWRITER

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Im Vorfeld des Vocer Innovation Days sollten die drei und alle anderen Protagonisten erzählen, was sie selber an innovativen Projekten kennen. Folgen Sie dem Link für ihre Antworten: http://www.vocer.org/vid14-umfrage-welche-innovationen-sind-besonders-spannend/

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Zum Schluss haben wir uns mit Carolin Neumann unterhalten, die sich selbst mit feiner Untertreibung als "freie Journalistin, Redaktionsmanagerin, Innovationsschürferin und Digital Media Woman" in Hamburg beschreibt. Tatsächlich ist Carolin unter anderem, aber längst nicht nur mit dem Vocer Innovation Medialab eine der profiliertesten Medienmacherinnen und Startup-Förderinnen der Hansestadt. Wir haben uns mit ihr über Innovation und Startup-Kultur unterhalten.

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[Ein Satz,  Carolin Neumann!]

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[Gibt es in Hamburgs Medienszene Innovation?]

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[Wo findet Innovation statt?]

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[Was ist dein Rat an journalistische Startups?]

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"Leidenschaft, langer Atem, Aufopferung": Die Botschaft von Carolin Neumann an Startups und Gründer könnte ein gutes Schlusswort sein. Wenn die Geschichte denn hier zu Ende wäre.
Ist sie aber nicht.

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Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte im August einen interessanten Artikel über den Innovationsdruck in der modernen Industrie. Darin gab SZ-Autor Pascal Paukner den rumänisch-amerikanischen Industrieanalysten Horace Dediu wieder. "Der schrieb kürzlich, es sei leicht, eine Definition für das Wort Innovation zu finden. Viel zu selten aber würden die Leute verstehen, was damit gemeint sei. Deshalb schlug er vor, sich dem Begriff mit einer Taxonomie, einem Klassifikationsschema, zu nähern. Dediu grenzt Innovationen ab von den konkurrierenden Begriffen Invention, Creation und Novelty. Man muss sich das Ganze wie ein hierarchisches System vorstellen: Eine Novelty ist in diesem System schlicht etwas Neues. Eine Creation ist etwas Neues und Wertvolles. Eine Invention beschreibt etwas Neues, Wertvolles und Einzigartiges. Innovationen schließlich, als Krönung der Schöpfung, sind neu, wertvoll, einzigartig und nützlich. Will ein Unternehmen also innovativ sein, genügt es nicht, einfach mal irgendwas anders zu machen. Es gilt, gleich vier Voraussetzungen zu erfüllen."

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Wir lassen Sie nach der Lektüre von Unified #1 nicht alleine. Wenn Sie als (potenzieller) Gründer oder Medienschaffender Kontakte und Diskussionen suchen, werden Sie hier fündig.

nextMedia.Hamburg ist die Standortinitiative der Hamburger Digital- und Medienwirtschaft. Sie wird gemeinsam getragen und gestaltet vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg, dem Verein Hamburg@work (e.V.), der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und engagierten Unternehmen.

Beim nextMedia StartHub auf der Webseite der Initiative finden Startups und Gründer wertvollen Content, darunter Tipps zur Gründung, Finanzierung und Rechtsfragen neuer Unternehmen der Medienbranche.

Das Social Media Deck von nextMedia.Hamburg informiert Sie aktuell über Veranstaltungen und Protagonisten der Hamburger Medien- und Startup-Szene. Einfach immer mal wieder reinschauen!

Mit Jouvenir hat die von uns interviewte Carolin Neumann ein zwei-monatlichen Meet-up für innovative und innovationsinteressierte Journalistinnen und Journalisten aus Hamburg ins Leben gerufen. Das erste Treffen fand im Juli statt, das zweite steigt im September. Nichts wie hin!

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Sie möchten gründen? Oder interessieren sich für die Debatte um Innovation, neue Medien und neue Geschäftsmodelle? Hier geht's mit Infos weiter:

t3n-Blogperlen: Die besten deutschsprachigen Blogs für Gründer und Startups

Tipps für Gründer von Anita Grasse: So wird die Crowdfunding-Kampagne erfolgreich  

Das betahaus Hamburg bietet jungen Unternehmen und Freiberuflern günstigen Büroraum und ein kreatives Netzwerk mit Gleichgesinnten.  

Die Hamburg Media School (HMS) bietet als halbstaatliche Bildungseinrichtung weiterführende Studiengänge für Absolventen oder für Berufstätige an.  

Neues aus der Gründerszene der Hansestadt erfahren Sie bei Hamburg Startups.

Aktuelle News, Fundstücke und Personalien über Startups in Hamburg können Sie auch im Startup-Ticker von deutsche-startups.de nachlesen.

Auf der Webseite der Initiative nextMedia.Hamburg präsentieren wir Ihnen eine Reihe von Gründungsleitfäden unter anderem zu den Themen Finanzierung, Immobilien, Recht, Recruiting.  

Das Hamburger Abendblatt bietet ein eigenes Portal für Existenzgründer mit vielen Tipps & Tricks und Beispielen an.

Kein Bock mehr auf den ganzen Gründerstress? Das Magazin Starting-up schreibt unter anderem über den „dynamisierenden Effekt von Selbst- und Fremdmotivation: So motivieren Sie sich selbst.  

Welche Finanzierungsart ist die beste? Dieser Frage geht die Gründerküche in einem Artikel nach.  

Sie wollen sich selbständig machen, suchen aber noch nach der richtigen Idee? Für-Gründer.de geht dieser Frage ausführlich nach.  

Impulse ist das Unternehmermagazin. Also für Sie, also demnächst dann vielleicht. Für Gründer gibt es bei Impulse ein eigenes Ressort. Einfach mal reinschauen!

to be continued...

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Das Digitalmagazin Unified wird im Auftrag der Initiative nextMedia.Hamburg betrieben. nextMedia.Hamburg ist eine Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, getragen von der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg, der HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH und dem Verein Hamburg@work (e.V.).
 
Diensteanbieter nach Telemediengesetz (TMG):
Hamburg@work (e.V.)

im betahaus, Eifflerstraße 43
22769 Hamburg
Vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Uwe Jens Neumann
Tel.: +49 (0)40 / 8000 463-0
Mail:
vorstand(at)hamburg-media(dot)net

AG Hamburg VR 15818
USt.-ID. DE22 18 90 793


Redaktion:
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